CDU-Fraktion Eschborn

Prüfung einer Katzenschutzverordnung für Eschborn

Die CDU-Fraktion setzt sich dafür ein, den Erlass einer Katzenschutzverordnung für Eschborn zu prüfen. Eine Katzenschutzverordnung könnte die ungewollte Vermehrung von Katzen im Stadtgebiet und die unkontrollierte Ausbreitung von katzenspezifischen Krankheiten vorbeugen.

Dies ist dann notwendig, wenn unkastrierte Freigängerkatzen sich unkontrolliert vermehren und diese herrenlosen Katzen sodann u. a. durch das örtliche Tierheim versorgt werden müssten – womit die Allgemeinheit und die öffentlichen Strukturen belastet würden.

Sollte all dies nach der Prüfung für notwendig erachtet werden, müssten Freigängerkatzen innerhalb des Stadtgebietes kastriert und mittels Tätowierung oder Mikrochip gekennzeichnet werden.

Die entsprechende Rechtsgrundlage für die Katzenschutzverordung hat der Landesgesetzgeber in Hessen geschaffen. Davon haben bislang mehr als 100 der über 420 hessischen Städte und Gemeinden Gebrauch gemacht.

„Bevor wir jedoch die Verwaltung beauftragen, eine solche Verordnung zu erarbeiten, ist es gesetzlich notwendig und opportun, dass wir die rechtlichen Voraussetzungen prüfen lassen, zumal die Einführung einer Verordnung immer auch mit Bürokratie und Belastung verbunden sind", erklärt die CDU-Stadtverordnete Julia Oberlis. „Nach Beschluss wird die Stadt eine Prüfung durchführen, deren Ergebnis wir uns genau anschauen und Vor- und Nachteile für unsere Eschbornerinnen und Eschborner, vor allem auch für die Katzenhalter, abwägen werden.“

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