Mehr Resilienz für Eschborn
Das Thema Resilienz ist in den vergangenen Jahren vor allem aufgrund des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine immer wichtiger geworden. Neben großangelegten, kriegerischen Auseinandersetzungen geht es bei einem resilienten Staat jedoch auch darum, Cyber-Angriffe abzuwehren, mit Pandemien wie bei Corona umzugehen oder technischen Ausfällen zu begegnen.
All dies fördert das Land Hessen mit dem Landesprogramm zur Steigerung der kommunalen Widerstandsfähigkeit, kurz KOMPASS Resilienz. Die Koalitionsfraktionen von CDU und Bündnis 90/Die Grünen schlagen für die nächste Stadtverordnetenversammlung am 24. September vor, dass sich die Stadt für dieses Programm bewirbt und der Magistrat beauftragt wird, entsprechende Maßnahmen zu entwickeln.
„Die Stadt hat mit dem KOMPASS-Siegel bereits positive Erfahrungen gesammelt“, erinnert der CDU-Fraktionsvorsitzende Christian Oberlis an die erfolgreiche Teilnahme Eschborns an einem anderen Landesprogramm, in dessen Rahmen die örtliche Sicherheitsarchitektur weiterentwickelt und passgenaue Lösungen für Eschborn entwickelt wurden. „An diese Erfahrungen knüpft KOMPASS Resilienz an – nun mit einem anderen thematischen Schwerpunkt.“
Eschborn hat bereits in den vergangenen Jahren in die kommunale Widerstandsfähigkeit investiert, wie Oberlis berichten kann: „Die Stadt hat Notstromaggregate angeschafft, um in Notfallsituationen etwa den Betrieb der Freiwilligen Feuerwehr aufrechtzuerhalten und deren jederzeitige Einsatzbereitschaft zu sichern.“
Ein weiteres Beispiel: „Die Stadt nutzt die Jahnturnhalle des TVE im Bedarfsfall, um bei flächendeckendem und langanhaltendem Strom- und Heizungsausfall der Bevölkerung einen sicheren, warmen Ort als vorübergehende Unterkunft bieten zu können.“
Oberlis abschließend: „Das Programm KOMPASS Resilienz dient dem Ziel, viele weitere Maßnahmen zu entwickeln und Eschborn fit zu machen für Situationen, die hoffentlich niemals eintreten werden.“
Weitere Informationen unter: https://innen.hessen.de/sicherheit/kompass-resilienz