Entschlossen für Eschborn – Folge 3: Mobilität und Senioren
Mit dem Koalitionsvertrag „Entschlossen für Eschborn“ haben CDU und GRÜNE den Fahrplan für die kommenden Jahre beschlossen. In einer fünfteiligen Serie stellt die CDU die zentralen Vorhaben Schritt für Schritt vor.
Pragmatische und nachhaltige Mobilitätspolitik ohne Verbote
„Wir stehen für eine Verkehrs- und Mobilitätspolitik, die pragmatisch, vernünftig und nachhaltig handelt – ohne Verbote, mit klarem Konzept", erklärt Christian Oberlis, CDU-Fraktionsvorsitzender. So sollen die Eschborner Bahnhöfe zu echten Mobilitätsknotenpunkten ausgebaut werden – mit attraktiven Bahnhofsumfeldern und ausreichend Parkplätzen für Autos und Fahrräder.
Oberlis betont: „Wesentlich wird in den kommenden Jahren sein, dass wir die Infrastruktur maßvoll und klug ausbauen für Auto, Bahn, Fußgänger und Fahrradfahrer, aber auch mit der Anbindung Eschborns an die neue Regionaltangente West. Sie schafft dringend benötigte neue Kapazitäten und ermöglicht eine direkte Anbindung Eschborns an den Flughafen und das Frankfurter Waldstadion. Sie schafft so insbesondere eine dringend benötigte und bisher nicht vorhandene Querverbindung.“
Die Koalition möchte die aktuelle Parkplatzsituation mindestens erhalten und dort, wo es notwendig ist, verbessern. Ein Straßensanierungsüberwachungssystem (Pavement Management System) soll eine maßvolle und kontinuierliche Straßensanierung gewährleisten und so eine gute Infrastruktur sichern. Auch Kreisel, wie an der Ginnheimer Straße, sollen den Verkehrfluss nachhaltig verbessern.
Wohnen im Alter – selbstbestimmt und vor Ort
„Wir stehen für eine Stadt, die Generationen verbindet. Wohnen soll auch im Alter in Eschborn und Niederhöchstadt sicher und selbstbestimmt möglich bleiben", betont Sebastian Brekner, CDU-Parteivorsitzender. Die historische Hofreite in Niederhöchstadt soll daher zu einer modernen Begegnungsstätte weiterentwickelt werden. Brekner: „Durch die Kooperation mit einer dort ansässigen U3-Betreuungsgruppe schaffen wir Raum für generationenübergreifende Begegnungen.“
Eine starke lokale Einzelhandelsstruktur und ein bei Bedarf weiterentwickeltes städtisches Taxigutscheinkonzept ermöglichen es Seniorinnen und Senioren, auch im Alter ihren täglichen Bedarf vor Ort in Eschborn und Niederhöchstadt zu erfüllen. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch generationenübergreifende Bildungs- und Sportangebote. Eine zunehmend wichtigere Rolle spielt zudem die digitale Teilhabe älterer Menschen – die Koalition schafft daher besonders in Senioreneinrichtungen Unterstützungsangebote.
Pragmatik und Generationengerechtigkeit als Schlüssel
„Eine moderne, pragmatische Mobilitätspolitik und eine die Generationen verbindende Politik sind der Schlüssel, um Eschborn verlässlich, sicher und bürgernah weiterzuentwickeln", fasst Sebastian Brekner zusammen.
Der gesamte Koalitionsvertrag ist online abrufbar unter: www.cdueschborn.de/koalitionsvertrag.html.