Einkaufen vor Ort: Eschborner reden beim Einzelhandelskonzept mit
Gute Einkaufsmöglichkeiten vor Ort sind das A und O. „Schnell den Wocheneinkauf erledigen, für den Besuch am Abend wichtige Zutaten nachkaufen oder auch Möbel für die Wohnung kaufen – wer dafür nicht erst viele Kilometer in die übernächste Stadt fahren muss, weiß den Heimatort zu schätzen“, so Julia Oberlis, CDU-Stadtverordnete. In sehr vielen dieser Einzelhandelsbranchen ist die Stadt Eschborn schon heute sehr gut aufgestellt, wie das Einzelhandelskonzept aufzeigt, das das bundesweit renommierte Gutachter- bzw. Beratungsunternehmen „GMA“ im Auftrag der Stadt erstellt hat. Oberlis: „Pro eintausend Einwohner weist die Stadt 707 Quadratmeter Verkaufsfläche auf. Das ist deutlich mehr als der bundesweite Durchschnitt von 441 Quadratmetern.“
„Wir wollen uns zugleich zukunftsfest aufstellen, gerade in puncto Nahversorgung noch besser werden, gestaltend und auch die vorhandenen Geschäfte schützend einwirken“, begründet Oberlis, warum Eschborn ein Einzelhandelskonzept braucht. „Es soll als städtebauliches Entwicklungskonzept beschlossen werden und ist damit bei künftigen Bebauungsplanverfahren zu berücksichtigen. Damit wird das Konzept kein Papiertiger, sondern eine Richtschnur für die Eschborner Stadtentwicklung.“
„GMA“ hatte bei der Konzepterstellung bereits Gespräche mit örtlichen Händlern und den Lebensmittelfilialisten geführt, außerdem die Ideen einem Expertenkreis aus IHK und anderen regionalen Akteuren vorgestellt. Oberlis: „Trotzdem haben wir gerne die Anregung der FDP aufgegriffen, einen zusätzlichen Schritt zu gehen und das Entwicklungskonzept auf freiwilliger Basis der Bevölkerung vorzustellen und eine Art Offenlage durchzuführen, sodass einen Monat lang Anregungen und Ideen formuliert werden können. Das hat die Stadtverordnetenversammlung Ende September einstimmig beschlossen. Nach diesem Beteiligungsverfahren wollen wir das gestärkte Konzept in der Stadtverordnetenversammlung beschließen.“